Ausgangslage
Nicht „eine Schulung". Ein Lernaufbau.
Eine regionale Genossenschaftsbank mit rund 1.100 Mitarbeitenden
stand vor der Einführung einer neuen
Wissensmanagement-KI. Es ging nicht darum, einfach
eine Schulung anzubieten — die eigentliche Aufgabe war, einen
Lernaufbau zu entwickeln, der zur Arbeitsrealität verschiedener
Rollen passt und die Nutzung im Alltag tatsächlich möglich macht.
Was wir gemacht haben
Co-Design mit der Prozessgruppe, vier Bausteine, klare Rollen.
Beauftragt war das Vorhaben aus der Abteilung
Organisationsentwicklung, Innovation & Prozesse
heraus. Sie hatte für das Projekt eine eigene Prozessgruppe
gegründet — interne Kommunikation & Wissensmanagement,
17 Personen, bewusst ein Querschnitt der Bank: Markt, Marktfolge,
Teamleitungen, Marketing und weitere Bereiche.
Mit dieser Gruppe habe ich einen Co-Design-Workshop
konzipiert und durchgeführt, in dem ein konkret ausgestalteter
Lernpfad entstand. Daraus entstanden in weiteren Sprints fertig
ausgestaltete Trainingsformate mit einem vierstufigen Aufbau:
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Einführungsvideo für alle Mitarbeitenden
Kurze Orientierung, niedrige Schwelle.
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Praxistaugliche Schulung für die breite tägliche Nutzung
Der Hauptkanal für die Belegschaft.
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Eigener Baustein für Teamleitungen
Andere Tiefe, andere Aufgabe — Führung in der Nutzung.
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Format für die Content Manager
In den Fachbereichen verantwortlich für die dauerhafte Wissenspflege.
Was sich verändert hat
Ein Konzept, das die Wochen nach dem Workshop entwirft.
Aus einer einmaligen Trainingsmaßnahme wurde ein
Enablement-Konzept mit klaren Rollen, konkreten
Formaten und einem Aufbau, der die Wochen nach dem Workshop
genauso entwirft wie den Workshop selbst.
Nach dem Workshop hat die Prozessgruppe selbst die Inhalte in
agilen Sprints zu Ende gebracht. Die dauerhafte
Wissenspflege liegt seitdem bei den Content Managern
— dezentral in den Fachbereichen. Was im Haus entstanden ist,
wirkt nun intern weiter und trägt.