Ausgangslage
Strategie steht. Alltag noch nicht.
Die KI-Strategie war beschlossen, die Roadmap stand, die ersten
Tools waren ausgewählt. Was bei Ahrtal-Tourismus noch fehlte:
eine gemeinsame Sprache über KI im Haus, eine Antwort darauf,
wie aus Tool-Lizenzen tatsächlich neue Arbeitsweisen werden —
und ein Weg, die Kooperationsbetriebe in der Region einzubeziehen,
ohne sie zu überfordern.
Was wir gemacht haben
Die menschliche Seite als eigener Arbeitsstrang.
Die menschliche Seite der Transformation war eigene Arbeit — nicht
ein Nebeneffekt der technischen Einführung.
Schulungen und Befähigungsformate liefen entlang
konkreter Aufgaben aus dem Alltag, nicht entlang eines abstrakten
Curriculums. Lunch & Learn etablierte sich
als Format, in dem Mitarbeitende untereinander weitergeben, was
sie gelernt haben. Ein KI-Newsletter wurde zum
laufenden Kommunikationsmedium für Erfolge, Best Practices und
Ansprechpartner — gegen das Versanden im Alltag.
Für die Region entstanden eigene Informationsveranstaltungen und
Schulungen mit den Kooperationsbetrieben: zu
Best Practice mit KI und zum Design sicherer KI-Workflows. Den
organisatorischen Abschluss der Förderphase bildete die
AhrSmart-Rally, ein internes Transferformat zur
Sicherung der Ergebnisse und zur Vorbereitung der Verstetigung.
Was sich verändert hat
KI ist nicht eingeführt. Sie wird gelebt.
KI ist bei Ahrtal-Tourismus nicht nur eingeführt — sie wird
gelebt. Alle Mitarbeitenden setzen Copilot im Arbeitsalltag ein
und arbeiten selbstverständlich mit Sprachmodellen.
Ein neu eingeführtes Projektmanagement hat die Zusammenarbeit
verändert: Synergien werden sichtbar, Doppelarbeit
wird vermieden. Die Kooperationsbetriebe sind angedockt, eine
gemeinsame Sprache über KI hat sich etabliert.
Das Land Rheinland-Pfalz hat die Folgeförderung
bewilligt – für die Verstetigung und für das Mitnehmen der Region.